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Seit Beginn seines Bestehens 1979 will der TANNENHOF Berlin-Brandenburg e.V. eine qualitativ hochwertige Dienstleistung erbringen.

Damit eine gleich bleibend hohe Qualität der Angebote für unsere Primärkunden (Patienten, Klienten, Kinder, Auszubildende) und Sekundärkunden (Kosten- und Leistungsträger, Angehörige, Eltern) bei hoher Qualifikation der Mitarbeiter sichergestellt ist, beschloss der TANNENHOF Berlin-Brandenburg e.V. sich 2006 nach dem Qualitätsmanagementsystem DIN EN ISO 9001:2000 durch die DQS (www.dqs.de) zertifizieren zu lassen.
Im Jahr 2009 erfolgte die erneute Zertifizierung gemäß DIN EN ISO 9001:2008.

Aufgrund von veränderten Marktbedingungen und erhöhten Anforderungen der Fachöffentlichkeit wurde im Herbst 2001 die Einführung eines systematischen und planmäßigen Qualitätssicherungs- und -verbesserungsprozesses angestoßen. Damit wird auch die inzwischen gesetzliche Forderung zur Einführung eines QM-Systems nach §20 SGB IX (2004) erfüllt.

Die Qualitätssicherung ist eines der wichtigsten Instrumente zur Planung und Steuerung der weiteren Entwicklung des Unternehmens und seiner Angebote. Wir verstehen das Qualitätsmanagement (QM) als strategische Aufgabe, die auch eine zukunftssichernde Funktion hat. Es steht in enger Verbindung zum betriebswirtschaftlichen Controlling und zur allgemeinen Dokumentation (Software-Anwendung) fallbezogener Abläufe (Therapie, Betreuung, Beratung).

Unser Leitbild, die Ethikrichtlinien und das Qualitätsmanagementhandbuch sind ein wichtiger Bestandteil des QMS und finden Anwendung in allen Bereichen, Abteilungen und Projekten des Trägers. Sie sind für alle Mitarbeiter des THBB e.V. verbindlich Handlungsgrundlage.

Zur Entwicklung und Weiterführung sowie der wirksamen Umsetzung des QM-Systems und um eine langfristige kontinuierliche Verbesserung zu gewährleisten:

  • wurde von der Geschäftführung eine Qualitätsmanagementbeauftrage (QMB) berufen.
  • stehen der Geschäftsführung und der QMB eine QM-Assistentin, eine Steuerungsgruppe, ein Team interner Auditoren und eine enge Kooperation mit anderen internen und externen QM-Gremien (z.B. Q-Zirkel Ärzte und Ambulante Rehabilitation) zur Seite, die sich regelmäßig treffen. Bei Bedarf werden temporäre Arbeitsgruppen eingerichtet. Protokolle werden erstellt und an die Geschäftsführung und die QMB weitergeleitet.
  • dienen regelmäßige Q-Berichte, Berichte aus den Abteilungen sowie Auditberichte der jährlichen Beurteilung des QMS. Dadurch können ebenfalls mögliche Korrektur- und Vorbeugungsmaßnahmen zeitnah veranlasst werden.
  • werden regelmäßig Q-Ziele im Träger und den Abteilungen ermittelt und umgesetzt.
  • dienen Verfahrensregelungen, Leitfäden, Formblätter, Dokumentationswesen und deren Lenkung der Transparenz und einheitlichen Umsetzung unserer Aufgaben, Vorgaben (extern/intern) und Regelungen (extern/intern). Sie werden regelmäßig überprüft und angepasst.
  • sind die Prozesse in den Abteilungen beschrieben und unterliegen der steten Anpassung.
  • werden Fehler systematisch erfasst, analysiert und behoben.
  • können Mitarbeiter aktiv an der Gestaltung des QMS mitwirken durch z.B. Einbringen von Verbesserungsvorschlägen und Mitgestaltung der Prozessbeschreibungen.
  • werden regelmäßig Befragungen der Primärkunden durchgeführt. Die Auswertung dient der kontinuierlichen Verbesserung unseres Angebotes.
  • werden der regelmäßige Fort- und Weiterbildungsbedarf der Mitarbeiter zentral ermittelt und gelenkt.
Seit 2008 sind alle Ausbildungsbereiche gemäß AZWV zertifiziert.

Die Begutachtung zur Systemförderung 2007 hat die Einführung und Umsetzung unseres QM-Systems und damit die Erfüllung der Norm und das Zertifikat von 2006 voll umfänglich bestätigt.