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Suchtberatung in Brandenburg – Hilfe für Betroffene und Angehörige

Vielleicht fragen Sie sich, ob Ihr Alkoholkonsum noch unproblematisch ist. Vielleicht machen Ihnen Drogen, Medikamente, Cannabis oder Glücksspiel Sorgen. Oder Sie erleben als Angehörige*r, Partner*in, Elternteil oder Freund*in, dass ein Mensch in Ihrem Umfeld zunehmend die Kontrolle über seinen Konsum oder sein Verhalten verliert.

Sie müssen die Antwort darauf nicht schon kennen, bevor Sie sich Hilfe holen. Eine Suchtberatung hilft dabei, die eigene Situation einzuschätzen, Fragen zu klären und gemeinsam herauszufinden, welche nächsten Schritte sinnvoll sind.

Der Tannenhof Berlin-Brandenburg bietet Suchtberatung in Brandenburg an mehreren Standorten an. Die Beratung richtet sich an Betroffene ebenso wie an Angehörige. Sie ist kostenfrei, auf Wunsch anonym und vertraulich. Unsere Berater unterliegen der Schweigepflicht.

Wann kann eine Suchtberatung helfen?

Eine Sucht entwickelt sich nicht von einem Tag auf den anderen. Oft beginnt die Auseinandersetzung mit der eigenen Situation deshalb mit Fragen: Trinke ich zu viel? Ist mein Drogenkonsum noch unter Kontrolle? Bin ich bereits abhängig? Wie gehe ich mit dem Medikamentenkonsum um? Wird das Glücksspiel zum Problem? Und was kann ich tun, wenn nicht ich selbst, sondern ein Mensch in meiner Familie oder meinem Freundeskreis betroffen ist?

Eine Suchtberatungsstelle bietet einen geschützten Rahmen, um solche Fragen offen anzusprechen. Dabei ist für den ersten Kontakt nicht entscheidend, um welches Suchtmittel oder Suchtverhalten es geht.

Unsere Beratungsangebote richten sich unter anderem an Menschen, die Unterstützung bei Problemen mit Alkohol, Drogen, Cannabis, Medikamenten oder Glücksspiel suchen. Auch wenn Sie noch nicht wissen, ob tatsächlich eine Abhängigkeit oder Suchterkrankung vorliegt, können Sie sich an eine unserer Suchtberatungsstellen wenden.

Ziel der Beratung ist es zunächst, gemeinsam Ihre persönliche Situation zu betrachten und herauszufinden, welche Form der Unterstützung Ihnen weiterhelfen kann.

Suchtberatung bei Alkohol, Drogen und anderen Suchtproblemen

Menschen suchen Hilfe auf sehr unterschiedliche Weise. Wer sich Sorgen wegen seines Alkoholkonsums macht, sucht nach einer Suchtberatung bei Alkoholproblemen. Andere suchen Unterstützung wegen Drogen, Cannabis, Medikamenten oder Glücksspiel.

In der Beratung steht jedoch nicht das einzelne Suchtmittel im Mittelpunkt, sondern der Mensch und seine individuelle Situation.

Deshalb müssen Sie vor dem ersten Gespräch weder selbst eine Diagnose stellen noch wissen, welche Behandlung oder Therapie für Sie infrage kommt. Genau diese Fragen können Bestandteil der Suchtberatung sein.

Gemeinsam mit Ihnen betrachten unsere Berater*innen Ihre aktuelle Situation, mögliche Risiken und vorhandene Belastungen. Daraus können unterschiedliche Wege entstehen – von weiteren Beratungsgesprächen bis zur Vermittlung in geeignete Angebote der Suchthilfe oder eine weiterführende Behandlung.

Suchtberatung für Angehörige

Eine Suchterkrankung betrifft häufig nicht nur den Menschen, der Alkohol, Drogen oder andere Suchtmittel konsumiert. Auch Partner*innen, Eltern, Kinder, andere Familienmitglieder und Freunde können erheblich belastet sein.

Deshalb richtet sich unsere Suchtberatung ausdrücklich auch an Angehörige.

Sie können sich beraten lassen, wenn Sie sich Sorgen um einen Menschen in Ihrem Umfeld machen oder Unterstützung im Umgang mit einer bestehenden Suchterkrankung benötigen. Im Gespräch können Sie Ihre Situation schildern, Fragen stellen und gemeinsam mit unseren Beratern überlegen, welche Möglichkeiten und nächsten Schritte für Sie sinnvoll sind.
Auch Angehörige dürfen sich Hilfe holen.

Was passiert bei einer Suchtberatung?

Am Anfang steht Ihre persönliche Situation. Unsere Berater*innen unterstützen Sie dabei, Ihr Suchtproblem oder Ihre Sorgen einzuordnen und mögliche Wege zu besprechen.

Dabei kann es beispielsweise um die Frage gehen, welche Unterstützung aktuell benötigt wird, welche Beratungs- oder Behandlungsangebote infrage kommen oder ob eine ambulante oder stationäre Therapie sinnvoll sein könnte.

Wenn eine weiterführende Behandlung notwendig ist, kann die Suchtberatung auch bei der Vorbereitung und Vermittlung unterstützen. Beim Tannenhof Berlin-Brandenburg ist die Beratung Teil einer umfassenden Beratungs- und Therapiekette. Diese reicht von der Suchtberatung über Rehabilitationsbehandlungen bis zu Adaption, ambulanter Weiterbehandlung, betreutem Wohnen und weiteren Unterstützungsangeboten.

Auch die Vorbereitung einer Rehabilitation und die Antragstellung können über die Suchtberatung erfolgen.

Welche Schritte tatsächlich sinnvoll sind, hängt immer von Ihrer persönlichen Situation ab. Nicht jeder Mensch benötigt dieselbe Hilfe – und nicht jeder Weg aus einer Sucht sieht gleich aus.

Unsere Suchtberatungsstellen in Brandenburg

Der Tannenhof Berlin-Brandenburg betreibt im Auftrag der jeweiligen Gesundheitsverwaltungen regionale Suchtberatungsstellen in Brandenburg. Unsere Beratungsangebote stehen Betroffenen und Angehörigen in mehreren Landkreisen und Städten zur Verfügung.

 

Weitere Suchtberatungsstellen im Land Brandenburg finden Sie über die Brandenburgischen Landesstelle für Suchtfragen.

Sie suchen eine Suchtberatung in Berlin?

Der Tannenhof Berlin-Brandenburg bietet seine eigenen regionalen Suchtberatungen in Brandenburg an. Wenn Sie eine Suchtberatungsstelle in Berlin suchen, können Sie über die Landesstelle Berlin für Suchtfragen nach einem geeigneten Beratungsangebot suchen.

Wenn es bereits um die Aufnahme in eine Rehabilitationseinrichtung des Tannenhof Berlin-Brandenburg geht, können Sie sich direkt an unser Aufnahme Team wenden.

Zum Aufnahme Team

Suchtberatung online und auf Wunsch anonym

Nicht immer ist ein persönlicher Besuch in einer Beratungsstelle der passende erste Schritt. Suchtberatung ist deshalb auch digital möglich.

Über das bundesweite Angebot DigiSucht können Betroffene und Angehörige online professionelle Suchtberatung in Anspruch nehmen. Die digitale Beratung ermöglicht einen unkomplizierten Zugang zu Unterstützung und kann auf Wunsch anonym genutzt werden.

Zur digitalen Suchtberatung

Häufige Fragen zur Suchtberatung

Muss ich bereits abhängig sein, um eine Suchtberatung aufzusuchen?

Nein. Sie können sich auch beraten lassen, wenn Sie sich Sorgen über Ihren Konsum oder Ihr Verhalten machen und noch nicht wissen, ob eine Abhängigkeit vorliegt. Die Beratung kann dabei helfen, Ihre Situation einzuschätzen und mögliche nächste Schritte zu klären.

Bei welchen Suchtproblemen kann ich mich beraten lassen?

Sie können sich unter anderem bei Problemen mit Alkohol, Drogen, Cannabis, Medikamenten oder Glücksspiel an die Suchtberatung wenden. Entscheidend ist zunächst nicht die Art der Sucht, sondern Ihre persönliche Situation und Ihr Unterstützungsbedarf.

Können auch Angehörige eine Suchtberatung nutzen?

Ja. Die Beratung richtet sich ausdrücklich auch an Angehörige, Partner*innen, Eltern, Familienmitglieder und Freunde können sich beraten lassen, wenn sie durch die Sucht eines Menschen in ihrem Umfeld belastet sind oder Fragen zum Umgang mit der Situation haben.

Ist die Suchtberatung kostenfrei?

Ja. Die Suchtberatung ist kostenfrei.

Kann ich mich anonym beraten lassen?

Ja. Die Beratung kann auf Wunsch anonym erfolgen. Unsere Berater unterliegen außerdem der Schweigepflicht.

Was passiert, wenn ich eine Therapie benötige?

Wenn sich im Verlauf der Beratung zeigt, dass eine weiterführende Behandlung sinnvoll ist, unterstützen die Berater bei der Suche nach geeigneten Möglichkeiten. Eine Rehabilitationsbehandlung kann über die Suchtberatung vorbereitet und beantragt werden. Ziel ist es, passende Hilfen miteinander zu verbinden und möglichst nahtlose Übergänge zu ermöglichen.