Suchttherapie bei Alkohol-, Medikamenten- und Drogenabhängigkeit
Eine Abhängigkeit von Alkohol, Medikamenten oder Drogen kann Gesundheit, Beziehungen, Arbeit und Alltag erheblich verändern. Eine professionelle Behandlung unterstützt Menschen dabei, sich mit ihrer Abhängigkeit auseinanderzusetzen und neue Strategien für ein selbstbestimmtes Leben zu entwickeln.
Der Tannenhof Berlin-Brandenburg bietet Rehabilitation bei Abhängigkeitserkrankungen in unterschiedlichen Formen an: stationär, ganztägig ambulant und ambulant. Welche Therapieform geeignet ist, hängt von der persönlichen Situation, der Art der Abhängigkeit und dem individuellen Unterstützungsbedarf ab.
Die Behandlung richtet sich insbesondere an Menschen mit einer Alkoholabhängigkeit, Medikamentenabhängigkeit oder Abhängigkeit von Drogen. Weitere Suchtformen wie Essstörungen, Medien-, Spiel-, Sex- oder Kaufsucht können als Nebendiagnose in die Behandlung integriert werden.
In einigen Rehabilitationseinrichtungen können auch Paare gemeinsam aufgenommen werden. Teilweise ist auch eine Therapie mit Kindern möglich.
Wann kommt eine Suchttherapie infrage?
Eine Abhängigkeit entwickelt sich individuell. Sie kann den Konsum eines bestimmten Suchtmittels betreffen und gleichzeitig weitreichende Folgen für das eigene Leben haben. Eine Therapie bietet die Möglichkeit, sich intensiv mit der eigenen Erkrankung auseinanderzusetzen. Dabei werden persönliche Zusammenhänge betrachtet, Therapieziele entwickelt und Strategien erarbeitet, die langfristig zu mehr Stabilität und Abstinenz beitragen können.
Wer unsicher ist, welcher Weg der richtige ist, kann sich zunächst an eine Suchtberatungsstelle wenden. Die Beratung hilft dabei, die Situation einzuordnen und mögliche nächste Schritte zu klären.
Alkoholtherapie, Drogentherapie und Behandlung weiterer Abhängigkeiten
Eine Alkoholtherapie richtet sich an Menschen, deren Alkoholkonsum zu einer Abhängigkeit geführt hat. In der Behandlung können das eigene Trinkverhalten, die Entwicklung der Alkoholabhängigkeit und die damit verbundenen Folgen thematisiert werden. Ziel ist es, persönliche Auslöser und Zusammenhänge besser zu verstehen und Strategien für ein abstinentes und selbstbestimmtes Leben zu entwickeln.
Auch bei einer Abhängigkeit von Drogen oder Medikamenten setzt die Therapie an der individuellen Lebenssituation an. Denn Abhängigkeitserkrankungen betreffen häufig nicht nur den Konsum eines Suchtmittels, sondern auch Gesundheit, Beziehungen, Beruf und Alltag.
Beim Tannenhof Berlin-Brandenburg steht deshalb nicht allein die Art des Suchtmittels im Mittelpunkt. Entscheidend sind die persönliche Situation, die Krankengeschichte und die gemeinsam vereinbarten Therapieziele.
Alkoholentzug, Entgiftung und Rehabilitation: Was ist der Unterschied?
Entzug, Entgiftung und Rehabilitation bezeichnen unterschiedliche Schritte der Behandlung.
Ist zunächst eine körperliche Entgiftung notwendig, findet diese vor der eigentlichen Entwöhnungsbehandlung statt. Während eines Alkoholentzugs oder Drogenentzugs können Entzugserscheinungen auftreten. Die medizinische Entgiftung ist deshalb von der anschließenden längerfristigen Therapie der Abhängigkeit zu unterscheiden.
Nach der Entgiftung kann die Rehabilitation beziehungsweise Entwöhnungsbehandlung beginnen. Dabei geht es nicht mehr ausschließlich um das Absetzen eines Suchtmittels, sondern um die langfristige Auseinandersetzung mit der Erkrankung und ihren Folgen.
Patienten entwickeln gemeinsam mit ihren Therapeuten individuelle Ziele und Strategien für den weiteren Weg. Rückfallprävention und die Vorbereitung auf den Alltag spielen dabei eine wichtige Rolle. Wer nach einem Entzug eine weiterführende Behandlung sucht, findet bei Tannenhof unterschiedliche ambulante und stationäre Angebote.